MapTaq Q-Car Video Spycar

Technische Detailsferngesteuertes-auto-spycar-e1411984022762-1024x768
  • Maße: 16,4 x 11 x 8 cm
  • Gewicht: 370 g
  • Fahrtzeit: 10 – 15 Minuten
  • Ladezeit: 70 – 80 Minuten
  • Geschwindigkeit: 3 – 5 Meter/Sekunde
  • Reichweite der Steuerung: 30 – 50 Meter
  • touch mode und motion mode
  • 0,3 Megapixel Kamera
  • Akkutyp: Lithium Ion 3,7 V 750 mAH

FAZIT: 4,0

 

FPV Technologie

Steuerung über das Smartphone

Häufige Verbindungsprobleme

Geschwindigkeit nicht regelbar

schlechte Bildqualität

Das Oktoberfest als Rennstrecke!

Zusammenfassung: Ein Rennen wie aus einem Film. Julian & Chris sitzen in der „Wilden Maus“ – Achterbahn auf dem Oktoberfest und steuern ihre ferngesteuerten Autos per WLAN und Smartphone über das Oktoberfest. Dabei ist die Aufgabe eigentlich eine ganz Einfache: Wir müssen nur ein Mal rund um Ingrid’s Süßwarenhandel düsen. Sounds easy? War es aber nicht.

Darauf gekommen sind die beiden, weil Julian ein Oktoberfestler durch und durch ist und Chris ganz in der Nähe wohnt. Also macht es natürlich Sinn, mit den beiden Autos einfach mal einen kleinen Ausflug zu machen.

Herausgekommen ist, dass die FPV (first person view) Technik noch lange nicht ausgereift ist. Die Verbindung bricht oft ab, die Zeitverzögerung ist grauenerregend und aus der Achterbahn zu steuern ist wirklich schwierig.

Was wir gemacht haben

Hindernis auf dem OktoberfestDie Aufgabe war wie gesagt einfach: Eine Runde um die Zuckerbude. Wer als erster die Ziellinie überquert, ist der Sieger. Die Herausforderung ist klarerweise, dass durch die Achterbahnfahrt und die vielen Verbindungsabrisse ein anständiges Rennen so gut wie ausgeschlossen sein wird.

Zusätzlich wird unser Rennen um Fußgäner, Betrunkene und Dirndl erschwert. Um die Autos letztendlich auch auseinanderhalten zu können, haben wir ein einem Sprint zu Fuß entschieden, dass Chris auf seinem Auto eine Pylone tragen muss.

Was für Autos haben wir benutzt?

Als Fahrzeuge haben die beiden sich für das Maptaq Spycar entschieden. Grund hierfür ist, dass die beiden unbedingt einmal die FPV Technik ausprobieren möchten. Zur Erinnerung: Bei FPV (first person view) wird das Auto ohne Augenkontakt sondern nur über die Übertragungsbilder auf die Mobiltelefone gesteuert!

Der Maptaq erschien uns als günstigste und am einfachsten handhabbare Variante. Die Installation der App auf unseren Smartphones war einfach und die Verbindung wird schnell hergestellt. Die Fahrzeuge müssen hierfür lediglich eingeschaltet werden und senden sofort ein WLAN Signal. Mit dessen Hilfe kann man sich dann auf den Autos „einwählen“.

Den MaqTaq haben wir für 79,- € bei Amazon erstanden. Lieferung und Handling war Amazon-gewohnt einfach.

Die beiden haben aber direkt festgestellt, dass eines der beiden Autos eine miserable Bildqualität abgeliefert hat. Dafür hat das andere Auto gestochen scharfe Bilder gemacht. Also im Durchschnitt war das Ergebnis in Ordnung. Gut war im weiteren, dass beide Autos ohne Schwierigkeiten simultan verwendet werden können.

ABlauf des Events

Erwartet hatten sich die beiden natürlich eine hohe Reichweite, schnelle Flitzer und ein spannendes Rennen. Aber leider kam es gänzlich anders: Die Verbindung war oft holprig und reißt schnell ab, die Akkus gehen bereits nach 15 Minuten in die Knie und die Übertragungsqualität eines unserer Autos war wie gesagt miserabel.

Auf der Pro Seite ist zu verzeichnen, dass die App leicht zu installieren ist und nicht viele Einstellungsmöglichkeiten bietet. Und natürlich macht es auch einfach Spaß, im Büro mit den Flitzern unterwegs zu sein.

Letztendlich hat Julz das Rennen gemacht. Chris führt hierfür an, dass sein Wagen aufgrund der Pylone natürlich Performanceeinbußen verzeichnen mußte und er den Wagen mit der schlechten Übertragung nutzen mußte.